NLP PERSONEN


Hier fnden Sie Informationen zu Personen, die das NLP entscheidend geprägt und entwickelt haben. Natürlich ist diese Auswahl nicht vollständig, sondern vom Autor subjektiv zusammen gestellt.
Da NLP mittlerweile 40 Jahre alt ist, haben sich viele Menschen um die drei Buchstaben verdient genmacht. Hier können wir dazu leider nur ein kleine Auswahl aufnehmen.

Richard Bandler

Bandler ist gemeinsam mit John Grinder der Entwickler des neurolinguistsichen Programmierens. Geboren 1950 studierte er an der University of California in Santa Cruz Psychologie, Informationswissenschaft und Mathematik und schloss das Studium im März 1973 mit dem Bachelor's Degree ab.
Er erforschte ab 1972 die Arbeit von Fritz Perls und leitete bald eigene Therapie-Gruppen, wobei er John Grinder kennenlernte und diesen bat, an der Gruppe als Supervisor teilzunehmen. Daraus entwickelte sich eine Zusammenarbeit, bei der sie auch die Rollen tauschten. Zunächst beschrieben sie linguistisch fundiert Sprachmuster und entwickelt daraus ein eigenes Kommunikationsmodell und nannten dieses das „Meta-Modell". Hieraus entstand Bandlers und Grinders erstes gemeinsames Buch „The Structure of Magic I" (1975).
Richard Bandler hat mehrere Modelle des NLP entscheidend mitgeprägt beziehungsweise eingeführt, unter anderem das Meta-Modell, das Milton-Modell, das Ankern, Reframing, Belief change, Nesting Loops, Submodalitäten, die Timeline. Bis Ende 1980 arbeitete Bandler mit Grinder zusammen, dann trennten sich ihre Wege, aufgrund eines Streites um die Rechte des NLP.

John Grinder

John Grinder, geboren 1940, studierte Anglistik und beschäftigte sich mit Noam Chomskys Generativer Transformationsgrammatik. Bereits als Professor an der University of California in Santa Cruz larbeitend, ernte er den dort studierenden Richard Bandler kennen. Bandler, der zu jener Zeit mit einer Therapie-Gruppe arbeitete, fragte Grinder, an dieser als Beobachter zu partizipieren. Später vertauschten auch beide die Rolle von Beobachter und Leiter. Zusammen begannen sie so, die Kommunikation - und hier vor allem die nonverbale - in der therapeutischen Arbeit zu erforschen. Ab 1974 modellierten beide ein eigenes Konzept, das die Ansätze von Fritz Perls, Virginia Satir, Milton Erickson und (später) Gregory Bateson verarbeitete.

Robert Dilts

Robert Dilts, geboren 1955, war Teil der ersten Arbeitsgruppe um John Grinder und Richard Bandler, den Gründern des NLP und war maßgeblich an der Weiterentwicklung beteiligt. Neben den beiden Gründern des NLP erforschte er vor allem die Arbeit des Hypnosetherapeuten Milton H. Erickson und des Anthropologen Gregory Bateson, die seine weitere Arbeit massgeblich prägten. Seine Arbeiten enthalten grundlegende Ansätze und Denkweisen zu Strategien und Glaubenssätzen (Überzeugungen). Des Weiteren kombinierte er die Systemische Therapie mit NLP und entwickelte so das Systemische NLP.

Milton Erickson

Milton Erickson lebte von 1901 bis 1980 und gilt als der bedeutenste Hypnose-Therapeut unserer Zeit. Er revolutionierte die Arbeit mit Trance-Zuständen und erweiterte sie um viele Methoden. Dabei war seine grundlegende These, im Gegensatz zu der bis dahin geltenden Lehre, daß das Unbewußte ausschließlich positiv dem Menschen dient. Bandler, Grinder und Dilts untersuchten seine Arbeit und erforschten seine Methoden und ließen diese Erkenntnisse in das NLP einfließen.
Schon zu seiner Lebzeit hatte sich Erickson den Ruf eines einmaligen Meisters der Hypnose erworben. Er kam mit seinem Ruf sogar auf das Titelblatt der Times.