NLP KONZEPTE


Nachfolgend finden Sie Beschreibungen und Defintionen einiger wesentlicher NLP Konzepte. Besuchen Sie auch unser NLP Lexikon , welches über 100 NLP Begriffe erklärt.


 
Ankern

Die Anker – Technik kommt aus der klassischen Konditionierung und ist eine der grundlegenden Methoden im NLP. Mit einem Anker wird ein mentaler Zustand bei einem Menschen ausgelöst, der eine körperliche Reaktion zur Folge hat.  Ein Anker ist ein Reiz, der über eine Erinnerung hinaus eine Befindlichkeit auslöst. Der Reiz kann visuell, auditiv, kinästhetisch, olfaktorisch oder gustatorisch erfolgen. Unbewußte Anker sind zum Beispiel Farben, die eine bestimmte Stimmung auslösen oder ein Geruch, der ein bestimmtes Gefühl bewirkt. Mit NLP lernen Menschen bewusst auf solche Anker zu achten, sich also achtsam auf die Reize von außen einzustellen. Darüber hinaus bietet das NLP viele Anker – Techniken, die es einer Person ermöglichen, sich selbst Reize zu geben, oft kinästhetisch, und sich damit in bestimmte ressourcen-volle Zustände zu bringen. NLP – Anker – Techniken werden häufig in komplexeren Coaching Interventionen verwendet. Mehr Information finden Sie auch auf der MNDMARKETING - Homepage unter NLP Anker Technik.


Meta Modell

Ein wichtiger Teil der Arbeit von Bandler und Grinder war es , die von Therapeuten verwendeten Sprachformen zu entschlüsseln. Daraus entstand das Meta Modell. Die Grundsätze  gehen auf die Sprachphilosophie von Alfred Graf Korzybski zurück, ein Ingenieur und Vertreter der analytischen Philosophie. "Unsere Sprache ist die Landkarte der Realität”. Der konstruktivistische Ansatz des NLP wird dadurch deutlich, dass ein Wort nicht mit dem identisch ist, was es bezeichnet. Wenn jemand das Wort „Abenddämmerung“ benutzt, hat er damit Assoziationen, Sinneseindrücke, Emotionen und Erfahrungen, die er mit dem Ausdrck in Verbindung bringt. Jemand anders legt andere Bedeutungen in den Begriff hinein. Man spricht daher von der Oberflächen- und Tiefenstruktur der Sprache. Zwischen Oberfläche und Tiefe liegen so genannte Filter, als Hauptkategorien: Verzerrungen, Tilgungen und Generalisierungen. Das Meta Modell des NLP ist somit eine Methode, um zunächst den Unterschied zwischen Tiefenstruktur und Oberfläche zu erkennen, um dann mit wohlgeformten Fragen Bedeutungen, Assoziationen und Erfahrungen an die Oberfläche zu bringen. Mehr Information finden Sie auch auf der MNDMARKETING - Homepage unter NLP Meta Modell.


Milton Modell

Das Milton Modell entstand durch das Modellieren der sprachlichen Fähigkeiten von Milton Erikson. Eriskon war der bedeutenste Hypnose-Therapeut des letzten Jahrhunderts und Bandler und Grinder elizitierte diese Fähigkeiten. So sind in das NLP hypnotische Sprachmuster eingeflossen, die im Coaching lösungsorientierte Suchprozesse beim Gegenüber einleiten. In einer NLP Ausbildung lernen die Teilnehmer hypnotische Sprachmuster zu nutzen, um bespw. in Interventionen Fantasie und Vorstellungkraft beim Gesprächspartner zu wecken. Man könnte das Milton Modell auch als die Umkehrung des Metamodells bezeichnen. Daher sprechen NLP`ler auch von Meta-Modell-Verletzungen. Generalisierungen, Tilgungen und Verzerrungen werden somit gezielt angeregt, um neue Denkmuster zu generieren. Mehr Information finden Sie auch auf der MNDMARKETING - Homepage unter Hypnose Ausbildung .


Pacing, Rapport, Leading

Das Herstellen einer konstrutiven Kommunikations-Atmosphäre zählt zu den wichtigsten Vorbedingungen, damit ein respektvoller Austausch von Informationen erfolgen kann. dazu dient Pacing, das Spiegeln des Gegenüber. Das Spiegeln oder Pacen ist möglich mit dem Angleichen von Verhalten, also Sprache und Körpersprache, als auch durch das wertschätzen von Einstellungen und Denkmuster, Glaubenssätzen und Werte einer anderen Person. Es werden verbale und nonverbale Kommunikationsinhalte gespiegelt, um einerseits die Kooperation und das Vertrauen zu fördern und anderseits so Zugang zu Informationen über das Erleben des anderen zu bekommen, um ihn besser zu verstehen. Dadurch entsteht Rapport, also eine tragfähige Verbindung zwischen zwie Menschen, die es dann ermöglicht zu führen, also Leading zu praktizieren. Dies ist keine neue NLP-Erkenntnis, Kommunikation funktioniert so seit Menschengedenken. NLP macht diese Vorgänge bewußt und damit gezielt einsetzbar. Mehr Information finden Sie auch auf der MNDMARKETING - Homepage unter NLP Pacing.


Submodalitäten

Sind im NLP die Untereigenschaften die man in einem Repräsentationssystem schaffen und bilden kann. Die Veränderung der submodalen Aspekte einer Repräsentation beeinflusst die Qualität einer Erfahrung. Beispielsweise kann ein Bild farbig oder schwarz-weiß repräsentiert werden. Wenn eine Submodalität den Erfahrungsbezug stark beeinflusst spricht man von kritischen Submodalitäten. Zahlreiche Coaching Interventionen arbeiten mit Submodalitäten, oft um Angst-Zustände oder unerklärliche Reaktionen und Verhaltensmuster aufzulösen.

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Reframing

"Menschen leiden nicht unter Ereignissen, sondern unter der Bedeutung, die sie diesen geben."  Diese angeblich von Marc Aurel stammende Zitat macht eine Unterscheidung zwischen Wirklichkeits-Ebene erste und zweiter Ordnung. Zunächst einmal ist eine Wahrnehmung wertungsfrei, unser Verstand versieht diese jedoch sofort mit einer Bedeutung. Das ist sehr hilfreich, um schnell Entscheidungen treffen zu können. Das Reframing ist eine Technik, um dafür zu sorgen, dass ein Ereignis, auch mit anderen Interpretationen versehen werden kann, als nur mit der einen. Dazu gibt es entsprechende Fragen, wie zum Beispiel "Wofür könnte das gut sein? "Mehr Information finden Sie auch auf der MNDMARKETING - Homepage unter NLP Reframing.


Repräsentationssysteme

......sind die Modalitäten, mit denen Menschen äußere Eindrücke erfassen, abgleichen und vernetzen. Wir tun das über unsere 5 Sinne, nehmen alos unsere Umwelt über unsere Augen, Ohren, Gefühl, Geschmack und Geruch war. Im NLP spricht man von den Repräsentationssystemen, also VAKOG, was für die Begriffe visuell (sehen), auditiv (hören), kinästhetisch (fühlen), olfaktorisch (riechen) und gustatorisch (schmecken) steht. Der Tastsinn wird dabei dem „Kinästhetischen“ zugeordnet. Wir nehmen über unsere Sinne an der Umwelt teil. Wahrnehmen bedeutet damit, dass wir Sinneseindrücke aufnehmen, koordinieren und abspeichern. Mit diesen Informationen konstruieren wir somit in unseren Gehirnen eine Wahrnehmung. Diese Wahrnehmung ist auch die Grundlage unseres Bewusstseins. Menschen repräsentieren ihre Welt mit Ihren Gehirnen durch die sinnliche Wahrnehmung über Auge, Ohr, Gefühl, Geschmack und Geruch. Im NLP legt man die Repräsentationssysteme als Basis des bewussten Denkens zugrunde. Denken ist im NLP beschrieben als die Sinne innerlich nutzen. Denken bedeutet also im NLP immer sinnlich denken oder auch „Denken ist konstruieren mit Sinneseindrücken“.  Mehr Information finden Sie auch auf der MNDMARKETING - Homepage unter NLP Repräsentationssysteme.


Strategien

Eine Strategie ist eine unbewusste automatisierte Vorgehensweise, um ein spezifisches Verhalten oder Erleben herstellen zu können. Jedem Verhalten unterliegt einer Prozedur, um ein spezifisches Verhaltensziel zu erreichen.Man könnte sagen die Startegie ist die Bedienungsanleitung für unser Verhalten. Da gibt es je nach Kontext Strategien, die uns erfolgreich machen und andere wiederum, die uns eher im Wege stehen. Mehr Information finden Sie auch auf der MNDMARKETING - Homepage unter NLP Strategien.


 

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